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Leder
Leder ist sinnlich: es riecht gut, beim Berühren macht es Geräusche.
Zuerst fühlt sich das Material kühl an, dann passt es sich langsam
der Körpertemperatur an. Leder hat was Animalisches, Wildes und Hartes.
Die Menschen assoziieren damit Männlichkeit, Militär, Cowboys,
Motorradfahrer und S/M. Gerade Schwule stehen auf die vielseitige Tierhaut.
Es gibt Leder-Klubs, in denen sie ihre gemeinsame Leidenschaft frönen,
und es werden auch internationale „Mr. Leather-Wahlen“ abgehalten.
Die Lederkerle präsentieren sich in Chaps, Harness oder Käppis
in Schwarz. Das archaische Material bringt Wölbungen gut zur Geltung
und glänzt verführerisch, wo es sich wölbt. Für Lederfetischisten
gibt es Exta-Zeitschriften mit unzähligen Kontakt-Anzeigen sowie Web-Seiten
mit Chat-Möglichkeiten und typischen Foto-Galerien. Viele Fetisch-Liebhaber
haben Sex in ihrer Lederkluft. Auch in einem S/M-Studio darf eine Domina
mit Lederoutfit nicht fehlen: Ihre Acessoires, wie Peitsche, Maske, Knebel,
Harness, Halsband oder Schaftstiefel sind ebenfalls aus dem beliebten Material.
S/M-Möbel werden mit schwarzem Leder überzogen und mit Nieten
und Ösen versehen. Einfach nur nackt auf einem Leder-Couch zu sitzen,
kann schon – besonders Frauen – erregen. In Dessous- und Sex-Shop
gibt es für jeden Geschmack etwas: Festes und hartes Leder für
echte Kerle, Fransenlook für Wild West-Fans, weiches Leder und Velour
für Frauen und zünftige Lederhosen für traditionsbewusste
Bayern. Das erste Kleidungsstück des Menschen - nach dem Feigenblatt
- war der lederne Lendenschurz. Heutzutage bekommt das Material Leder immer
größere Konkurrenz vom Fetisch Latex.
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Liebesmuskel
Bezeichnung für den Beckenbodenmuskel der Frau. Ein kräftiger
Liebesmuskel kann das Lustgefühl für den Mann erhöhen: Beim
Geschlechtsverkehr massiert der Muskel das Glied in der Scheide zusätzlich.
Der Beckenbodenmuskel läßt sich leicht "erfühlen":
Wenn eine Frau den Muskel beim Wasserlassen anspannt, stoppt ihr Wasserfluß.
Durch häufiges Anziehen und Loslassen läßt sich der Liebesmuskel
trainieren und kräftigen. Ein starker Liebesmuskel ist zudem wichtig
für die Kontrolle der Blase und Entspannung im gesamten Beckenbereich.
Eine stark muskulöse Scheide wird umgangssprachlich auch "Nußknacker" genannt
und wird von vielen Männern als sehr lustvoll empfunden.
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Lolita-Sex
Lolita-Komplex. Neigung älterer Männer, sich mit sehr jungen
oder sogar minderjährigen Frauen sexuell einlassen zu wollen. Der
Name Lolita (Verkleinerungs von Lola) steht symbolhaft für eine unberührte
Frau, die sexuelle Erfüllung sucht. Spricht man von "Lolita-Sex",
ist damit gemeint, daß die (minderjährige) Frau sich freiwillig
mit dem älteren Mann einläßt. Doch sind Männer mit
Lolita-Komplex oftmals pädophil veranlagt. Männer mit Lolita-Komplex
suchen oft sexuelle Befriedigung bei Prostituierten, die sich durch ihr
sehr junges Aussehen als "Lolita" anbieten, meist aber nicht
minderjährig sind. Im Straßenstrich finden sich dagegen häufiger
minderjährige Drogenabhängige, die sich prostituieren. "Lolita-Sex" ist
ein sexuelles "Abenteuer", bei dem der Mann sehr oft strafrechtliche
Grenzen verletzt.
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