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Petting
abgeleitet von engl. "to pet" (= liebkosen). Aus den USA stammender
Begriff für gegenseitiges Stimulieren (in einer heterosexuellen Beziehung)
der Geschlechtsorgane mit der Hand oder dem Mund - aber ohne Koitus - bis
zum Orgasmus. Vorstufe des Pettings ist das Necking.
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Piercing
/ Intimschmuck
von engl. "to pierce" (= durchstechen, lochen). Neuerer Begriff
für eine alte Technik, den Körper mit Schmuck zu verschönern.
Dabei werden bestimmte Körperteile (z.B. Ohrläppchen) mit einer
Nadel durchstochen. Das Loch dient dann dem Anbringen von Schmuck (z.B.
Ohrringe). Bei Ur- und Naturvölkern wurden Körperteile durchstochen,
in die dann Holz-, Metall-, Knochen- oder Elfenbeingegenstände kamen.
Sie waren Ausdruck verschiedener Rituale oder symbolisierten eine bestimmte
Machtposition. Piraten trugen goldene Ringe in ihren Ohrläppchen,
weil sie wollten, daß man davon für sie ein christliches Begräbnis
bezahlte, wenn sie im Kampf umkamen oder hingerichtet wurden. In heutiger
Zeit erlebt das Piercing einen neuen Boom. Besonders das Body-Piercing
hat teilweise Kultform angenommen. Die Piercing-Anhänger tragen Schmuck
in Nase, Augenbrauen, Lippen, Wangen Ohren, Bauchnabel. Es gibt Treffen
unter "Gleichgesinnten", die sich ihre geschmückten Körper
zeigen. Das Body-Piercing unterschiedet man vom Sex-Piercing. Das Sex-Piercing
ist eine besondere Form, Intimschmuck zu tragen: Brustwarzen, Schamlippen,
Penis, Hodensack werden durchbohrt und mit (meist metallenem) Intimschmuck
versehen. Sex-Piercing findet sich oft auch in der Sadomaso-Szene. Dort
trägt man nicht nur Intimschmuck, sondern "pierct" sich
auch mit größeren und kleineren Nadeln.
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Poppers,
Amsterdam
" Sex-Droge", synthetische, illegale, flüssige Droge mit sexuell
stimulierender Wirkung. "Poppers" tauchte in den 70er Jahren vornehmlich
in Schwulenkreisen auf, verschwand dann aber wieder. Mitte der 90er Jahre erlebte
die Droge eine Renaissance, zuerst in den Schwulenkreisen Amsterdams, fand dann
aber zunehmend Eingang in die Disco-Szene. Poppers hat nicht nur stark aufputschende
und sexuell stimulierende, sondern auch halluzinogene (sinnestäuschende)
Wirkung. Wie alle Drogen macht auch Poppers abhängig und führt zu schweren
gesundheitlichen Schäden. Es darf wohl kaum zu den Aphrodisiaka gezählt
werden.
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Porno
Kurzwort für Pornographie, von griech. "porneia" (= Unzucht).
Literarische, filmische (Softporno, Hardcore) oder bildliche Darstellung
sexueller Vorgänge, die meist schamverletzend (obszön) und -
im Gegensatz zur erotischen Kunst - ohne künstlerischen Wert ist.
Jugendliche unter 18 Jahren sind vor Pornographie geschützt.
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